1949

Am 11. Juli wurde K. Lüttgerding als Ortsbrandmeister der neuformierten Feuerwehr Schwicheldt durch den Gemeinderat bestätigt.

1950

Ernennung des M. Rohland zum Ortsbrandmeister der Feuerwehr Schwicheldt in der Gemeinderatssitzung am 26. September.

1952

Auf der Generalversammlung wurde der bisherige Ortsbrandmeister M. Rohland im Amt bestätigt. Am 11. August musste die Wehr ausrücken, um im aus des Wehrführes einen Herdbrand zu löschen.

Protokolltext der Generalversammlung

Am 26. Januar 1952 fand die diesjährige Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr bei Gastwirt Buchholz statt. Um 8.20 Uhr wurde die Versammlung durch den Wehrführer M. Rohland eröffnet.

Zunächst wurde des verstorbenen Kameraden L. Depenau gedacht; er war einer der letzten Gründer der Wehr.

Nachdem die Tagesordnung bekannt gegeben war, berichtete der Wehrführer über das verflossene Jahr. Es fanden 14 Übungen, darunter 2 Nachtübungen statt. Die Wehr nahm am Wettkampf am 22.7.52 und am Stiftungsfest (9. September 1952), beides in Gross Solschen, teil.

Der Kassenbericht wurde verlesen. Die Wehr hat einen Überschuss von 12,64 DM zu verzeichnen.

"Wahl des Kommandos" war der nächste Punkt der Tagesordnung. Zum Wehrführer wurde Max Rohland wiedergewählt, zum Stellvertreter Louis Buchholz, als Schriftführer Hans-Georg Rutkowski und zum Kassierer Robert Klusmann gewählt. Ebenso zum Zeugwart R. Klusmann. Die Gruppenführer sollen auf der nächsten Übung von den Gruppen gewählt werden.

Aktive Mitglieder sind jetzt beitragsfrei. Passive Mitglieder zahlen bis zum 60. Lebensjahr jährlich 4 DM und zwar in vier Raten.

Die Kameraden Johann Barnetzki und Karl Thiel wurden zu Oberfeuerwehrmänner befördert.

Da seit 1941 kein Protokoll mehr geschrieben ist, wurde beschlossen, jetzt in das Protokollbuch wieder Niederschriften einzutragen.

Die Versammlung wurde um ¾ 10 Uhr durch den Wehrführer M. Rohland geschlossen.

M. Rohland - Robert Klusmann

1953

Am am 16. und 17. Mai konnte das 60jährige Bestehen der Wehr mit Kommers, Kranzniederlegung am Ehrenmal, Schau-Übung mit den Nachbarwehren und einem Festumzug mit der alten Handdruckspritze gefeiert werden. Die Zelte für das Fest werden per Pferdefuhrwerk aus Lengede geholt.

1954

In diesem Jahr verzeichnete die Wehr einen Feldbrand beim Landwirt Dingerdissen, den Brand einer Feldscheune des Rittergutes Schwicheldt und einen Waldbrand im Hainwald.

1957

Gründung eines eines Feuerwehr-Spielmannzuges mit 13 Personen durch M. Rindert. Die Instrumente wurden aus Eigenmitteln und aus Spenden angeschafft.
Alamiert wurde die Wehr am 22. Und 23. Juni zu einem durch Selbstentzündung entstandenen Heubrand auf dem Dachboden des Viehstalls vom Rittergut Schwicheldt. Trotz des Einsatzes nahmen die beiden Schwicheldter Gruppen an den Feuerwehr- Wettkämpfen des Umkreises 6 mit geliehenem Schlauchmaterial teil.

1960

Durch die Gemeinde wurde eine neue Tragkraftspritze TS 8/8 angeschafft. Die neue Pumpe konnte sich gleich bei einem Böschungsbrand am Mittellandkanal bewähren.

1961

Die Gemeinde bewilligt die Anschaffung eines neuen Verteilers und 2 B-Schläuchen.

1962

Zu einem Schornsteinbrand bei F. Oelkers, zu einem überfluteten Keller auf dem Ziegeleigelände und zur Unterstützung der Nachbarwehren bei der Bekämpfung eines Scheunenbrandes auf dem Rosenthaler Gut wurde die Schwicheldter Wehr in diesem Jahr gerufen.

1963

Am 2. September wurde ein Brandeinsatz zur Rettung eines Weideschuppens des Rittergutes Schwicheldt, am Bründelkampsweg, statt.

1964

In diesem Jahr befasste sich ein von der Gemeinde gebildeter Feuerwehrausschuss u.a. mit dem Bau einer Zisterne sowie einer evtl. Erneuerung des Feuerlöschteiches in der Dorfmitte.

1965

Nach 14jähriger Tätigkeit als Gemeindebrandmeister schied M.Rohland aus dem Kommando aus. Sein Nachfolger im Amt wurde H.Gardemin. In diesem Jahr wurde nur ein Zimmerbrand verzeichnet.

1967

F.Filges wurde zum Gemeindebrandmeister gewählt.
Wegen fehlender finanzieller Voraussetzungen musste die Aufstellung einer Jugendgruppe vorerst verschoben werden. Am 8. Juli konnte die Wehr einen Pkw-Brand bei Vollmers löschen; im Herbst bekämpften die Kameraden in einer Garage von W.Himstedt den Motorbrand eines Schleppers.

1968

Eine neue Zisterne wurde am ehemaligen Stullen Teich eingeweiht.

1969

Am 1. Ostertag bekämpfte die Schwicheldter Wehr einen Böschungsbrand am Mittellandkanal. Ein Schuttbrand war im Mai in der Schwicheldter Tonkuhle zu löschen.

1970

A.Brandes erblickte am 25.August das Licht der Welt.

1971

Am 13. Januar rückte die Wehr mit 21 Mann zu einem Brand bei Orgelmann in Berkum aus. Als zweite Wehr ist sie zur Stelle. Die Löscharbeiten dauern bis zum anderen Morgen.
Am 19. August konnten sich die Berkumer schon revanchieren. Scheune und Stallgebäude von K.Nordmeyer wurden trotz Hilfe der Nachbarwehren Berkum, Rosenthal, Equord und der Stadt Peine ein Raub der Flammen.

1972

Das ehemalige Schulgebäude, Backhausstaraße 62, wurde von der Gemeinde als neues Gerätehaus zur Verfügung gestellt. Das alte Gerätehaus an der Hauptstraße wurde von der Wehr abgerissen.
Am 23. Dezember brannte das Stallgebäude auf dem Rittergut Schwicheldt. Über lange Wegstrecken musste das Wasser aus dem Kanal herangeführt werden. Durch eine Brandmauer und der nachbarschaftlichen Unterstützung der Wehren aus Berkum, Rosenthal, Equord und der Stadt Peine konnte ein großer Teil des Gebäudes gerettet werden. Der Einsatz der Wehr befasste sich bis zum neuen Jahr mit Löscharbeiten an verbranntem Heu und Stroh in der Tonkuhle.

1973

Anlässlich der 80-Jahr-Feier wird das neue Gerätehaus in einer Feierstunde der Wehr übergeben.